Chen Qingke, Direktor der Qingshan Holdings Group und Präsident der Qingtuo Group, stellte vor, dass die Tätigkeit der Edelstahlindustrie seit Beginn dieses Jahres im Wesentlichen die folgenden sieben Hauptmerkmale aufweise.
Erstens verzeichneten die Produktion von rostfreiem Rohstahl, der sichtbare Verbrauch sowie die Import- und Exportmengen im Vergleich zum Vorjahr weiterhin ein Wachstum.
Zweitens war der Inlandsmarktpreis für Edelstahl relativ niedrig und erreichte ein Niveau wie in den letzten Jahren nicht mehr. Die Exporte zeigten ein steigendes Volumen bei sinkenden Preisen. In den ersten drei Quartalen dieses Jahres schwankte der Spotpreis für Edelstahl um die Kostenlinie und blieb in den letzten Jahren auf niedrigem Niveau. Ende September erholte er sich. Was die Exporte betrifft, beliefen sich Chinas gesamte Edelstahlexporte im ersten Halbjahr dieses Jahres auf 33 Milliarden Yuan, ein Rückgang von 10 Milliarden Yuan gegenüber dem Vorjahreszeitraum bzw. von 23,3 %. Der Druck auf die Exportpreise hat die Auswirkungen auf die Betriebsgewinne der inländischen Edelstahlunternehmen weiter verstärkt.
Drittens sind die allgemeinen Branchenvorteile im Allgemeinen gering und die Unternehmen stehen unter erheblichem Betriebsdruck.
Viertens hat sich das Tempo der wissenschaftlichen Forschung und Innovation weiter beschleunigt und die Anwendungsbereiche der Produkte wurden weiter erweitert.
Fünftens steigt die Produktionskapazität für rostfreien Stahl im In- und Ausland weiterhin an und die Kaltwalzkapazität wird bei der Inbetriebnahme ihren Höhepunkt erreichen.
Sechstens schwanken die Preise für Nickel- und Chromrohstoffe stark, und der Wettbewerb um Stahlschrottressourcen hat sich verschärft, was zu anhaltend hohen Kosten für die Edelstahlproduktion führt.
Siebtens: Die internationale Handelslage ist nicht optimistisch, und der Wettbewerb auf dem globalen Edelstahlmarkt verschärft sich zunehmend. Seit Jahresbeginn haben die von ausländischen Staaten auf chinesische Edelstahlprodukte erhobenen Antidumping- und Antisubventionszölle sowie Zollerhöhungen sukzessive zugenommen. Auch die Zahl der Länder, die Handelsbarrieren errichten, und die Vielfalt der betroffenen Produkte haben zugenommen.


